Eduard und Charlotte leben zurückgezogen auf ihrem Landgut. Als Eduard seinen Freund, den Hauptmann, und Charlotte ihre Nichte Ottilie zu einem Aufenthalt einladen, gerät ihre stabile Beziehung ins Wanken. Eduard fühlt sich zu Ottilie hingezogen, Charlotte zum Hauptmann. Es entstehen neue Paare: Wahlverwandtschaften...

1809 erschien Goethes Alterwerk "Die Wahlverwandtschaften", das aus der Arbeit an der Fortsetzung des "Wilhelm Meister" hervorgegangen war. Goethe gestaltete hier den tragischen Konflikt zwischen Naturmacht und moralischer Ordnung. 1981 nahm sich Meister-Regisseur Claude Chabrol des Stoffes an, den er sehr textgetreu und mit einer opulenten Ausstattung verfilmte. Bereits sechs Jahre zuvor hatte Regisseur Siegfried Kühn den Stoff mit Beata Tyszkiewicz und Hilmar Thate für die DEFA inszeniert.