Nach harter Jugend im Waisenhaus wird die junge Jane Eyre Erzieherin auf dem Herrensitz Thornfield Hall, wo sie die Adoptivtochter des verschlossenen Edward Rochester unterrichten soll. Zwischen Jane und Rochester entwickelt sich bald eine tiefe Zuneigung, doch Rochester beabsichtigt die hübsche Blanche Ingram zu heiraten und verbirgt noch dazu ein dunkles Geheimnis aus seiner Vergangenheit ...

Das Melodram drehte Stevenson nach dem melodramatischen wie romantisch-düsterem Bestseller der Charlotte Brontë, der seit den Stummfilmzeiten des Kinos schon vielfach verfilmt wurde. Das Drehbuch hatte der Regisseur gemeinsam mit dem Schriftseller Aldous Huxley ("Stolz und Vorurteil") und dem Dramaturgen des Mercury Theaters, John Houseman, geschrieben. Obwohl Orson Welles nur die Rolle des jungen Rochester spielt, erinnert der stimmungs- und stilvolle Film an seine Regiearbeit "Der Glanz des Hauses Amberson. Neben Joan Fontaine, die hier hervorragend mit Welles harmoniert, spielen eine Reihe hervorragender Schauspieler wie Margeret O'Brien, Agnes Moorehead, Henry Daniel und die junge Elizabeth Taylor - seinerzeit allerdings ungenannt. Die Musik komponierte Hitchcock-Komponist Bernard Herrmann.



Foto: Winkler-Film