Zu Beginn des 15. Jahrhunderts wird die schöne Marie, Tochter eines wohlhabenden Kaufmannes, in Konstanz unvermittelt Opfer eines bösen Intrigenspiels. Als man glaubt, dass sie tot sei, schließt sich Marie einer Gruppe umherziehender Prostituierter an und verfolgt fortan nur ein Ziel: Rache ...

Regisseur Hansjörg Thurn ("Barfuß bis zum Hals") inszenierte mit großem Aufwand nach dem gleichnamigen Bestseller von Iny Lorentz eine bewegende, wenn auch nicht Klischee freie Geschichte vor historischem Hintergrund. Hinter dem Pseudonym Iny Lorentz verbirgt sich das Schriftstellerehepaar Ingrid Klocke und Elmar Wohlrath, das nach eigenen Worten Unterhaltung für Menschen schreiben will, "die von der Arbeit erschöpft nach Hause kommen und Seelenfutter brauchen". "Die Wanderhure" ist übrigens der erste Band einer vierteiligen Reihe, die Klocke und Wohlrath mit "Die Kastellanin" (2005 , Verfilmung "Die Rache der Wanderhure"), "Das Vermächtnis der Wanderhure" (2006, Verfilmung "Das Vermächtnis der Wanderhure") und "Die Tochter der Wanderhure" (2008) fortsetzten.