Das Leben von Mimi Wunderlich (Katharina Schüttler) nimmt einen unerwartete Wendung, als sie zu einer Castingshow im Schweizer Fernsehen eingeladen wird. Doch wie immer stehen der alleinerziehenden Mutter auf dem Weg dahin ihre chaotischen Familienmitglieder im Weg.

Sohn Felix (Ewi Rodriguez) ist hyperaktiv und lässt sich selbst von Mimis Exmann, Papa Johnny (Martin Feifel), nicht viel sagen. Mimis Vater Walter (Peter Simonischek) ist aus dem Krankenhaus geflohen und vertrödelt seine Zeit auf der Pferderennbahn, während sich Mutter Liliane (Hannelore Elsner) ganz auf ihre Depressionen konzentriert. Und auch Schwester Manuela hat wenig übrig für Mimis Probleme und kümmert sich nur um sich selbst und ihren Frisörsalon.

Mimis Leben ist nicht einfach. Dann kommt auch noch Pech ins Spiel: Sie verliert ihren Job und touchiert einen Mann (Steffen Groth) mit dem Auto. Natürlich lässt ihre Familie sie nicht allein in die Schweiz fahren und begleitet sie auf ihrer Reise.

Witz, Drama und Charme

Der Film des Schweizer Regisseurs und Drehbuchautors Dani Levy ("Das Leben ist zu lang") lässt sich schwer auf ein Genre festlegen und bewegt sich zwischen Komödie, Drama und Road-Movie.

Levy präsentiert das exzentrische Leben der Familie Wunderlich mit viel Humor, legt das Hauptaugenmerk aber auf die emotionalen Beziehungen zwischen den Protagonisten. Die sympathischen und charmanten Figuren bilden das Herz des Films, dessen Geschichte wenig überraschend ist, aber dennoch verzaubert.

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