Madrid in den späten 40ern: Pedro, ein junger Mediziner, arbeitet an einem Forschungsprojekt über die genetische Vererbung von Krebs. Als eine Ladung von weißen Mäusen aus den USA stirbt und keine Versuchstiere mehr zur Verfügung stehen, beichtet ihm der Hausmeister des Labors, dass sein Freund Muecas ein Mäusepaar entwendet habe, um es weiterzuverkaufen. Die beiden Männer fahren in das Armenviertel, in dem Muecas mit seiner großen Familie lebt; die Mäuse haben sich mittlerweile schon vermehrt, die Versorgung mit Versuchstieren ist gesichert. Aber eines Nachts ruft Muecas den jungen Arzt wegen einer anderen Sache um Hilfe: Seine Tochter Florita droht nach einer stümperhaften Abtreibung zu verbluten. Pedro kann Florita nicht mehr retten. Muecas gibt Pedro die Schuld am Tod seiner Tochter, um zu vertuschen, dass er es war, der sie geschwängert hat. Pedro versteckt sich in einem Bordell, wo er schon bald von der Polizei aufgespürt wird. Ein einflussreicher Freund und Dorita, die Enkelin seiner Vermieterin, mit der Pedro eine Liebesnacht verbindet, bemühen sich bei einem Anwalt um seine Verteidigung...

Vincente Arada gelang ein beeindruckendes Zeitbild und zeigt ein Land, in dem beim Thema Abtreibung die Gerechtigkeit aufhört, zumal im damaligen Spanien Katholizismus und Francismus gemeinsame Sache machten. Bemerkenswert: ein früher Auftritt der jungen Victoria Abril, die hier die Enkelin der Vermieterin spielt.