Jack Corcoran ist ein erfolgreicher Motivationstrainer, der sein eigenes Leben fest im Griff hat und seine Kunden mit ungewöhnlichen Methoden auf Trab bringt. Sein Talent hat Jack wahrscheinlich von seinem Vater geerbt, der als Clown in einem Zirkus tätig war - aber davon weiß Jack nichts, hat ihm doch seine Mutter Vera die letzten 40 Jahre erzählt, sein Vater sei bereits vor Jacks Geburt den Heldentod gestorben. Bis eines Tages ein Telegramm ins Haus flattert. Darin wird Jack mitgeteilt, dass sein Vater kürzlich gestorben sei und er sich nun um den Nachlass kümmern solle. Nachdem er seine Mutter zur Rede gestellt hat, macht er sich auf den Weg an die Ostküste, um dort sein Erbe anzutreten. Beim Nachlassverwalter unterschreibt Jack die Antrittserklärung in der Annahme, er erhalte nun 35 000 Dollar. Doch im nächsten Augenblick wird ihm erklärt, dass es sich dabei um die Summe handelt, die seine Erbschaft angerichtet hat: Vor der Tür versuchen verärgerte Staatsdiener, einen Elefanten von noch mehr Sachbeschädigungen abzuhalten. Jack, gerade eben noch im Begriff, vom wohl behüteten Schoß der Mutter in die Hände seiner Verlobten Celeste übergeben zu werden, ist nun plötzlich Besitzer einer Elefantenkuh, die zu allem Überfluss auf den lieblichen Namen seiner Mutter, Vera, hört ...

Regisseur Howard Franklin inszenierte diese mäßig witzige, tierische Klamotte mit Spassvogel Bill Murray, mit dem er 1990 schon die Komödie Ein verrückt genialer Coup" in Szene gesetzt hatte. Murray musste hier Neuland betreten, denn mit einem weiblichen Elefanten hatte er zuvor noch nicht vor der Kamera gestanden: Die 29-jährige Elefantendame Tai hatte bereits tragende Rollen in einigen Filmen und Werbespots ("Das Dschungelbuch" und "Made in Amerika") und musste hier eine Fülle an Tricks und Stunts meistern. Bill Murray über seine Elefanten-Kollegin: "Tai ist wahrscheinlich der größte Star, mit dem ich je gearbeitet habe." An einer Stelle des Films sagt Jack: "Einen Elefanten vergisst man nie." Und spricht damit Bill Murray sicher aus der Seele.

Foto: ZDF/Tele-München