Die Superverbrecher der sechziger Jahre (siehe auch Fantomas oder James-Bond-Gegner Blofeld) wollten alle nur das eine: die Weltherrschaft. Einen besonders originellen Plan hat sich Dr. Fu Man Chu ausgedacht: Er kidnappt die Töchter der besten Wissenschaftler, wobei es sich nur zu gut trifft, dass die Leute auch rein zufällig alle eine Tochter im kinowirksam knackigen Alter haben. So erpresst Fu Man Chu die genialen Köpfe zur Mitarbeit an seinen schurkischen Plänen. Zwölf Schönheiten hat er schon zusammengebracht, doch bei der dreizehnten kommt ihm ein ebenso ungehaltener wie mutiger Verlobter in die Quere...

Herrlich schundiges Serienprodukt, das seiner extremen Naivität wegen zwar keine große Spannung entfaltet, dafür aber mit jeder Menge unfreiwilligen Humors mehr als entschädigt. Dr. Fu Man Chu lässt nicht nach in seinen Bemühungen, die Welt mit Gewalt zu erobern. Dreizehn gefangen gehaltene Frauen sind diesmal Mittel zum Zweck. 1957 legte Christopher Lee als Monster in Terence Fishers "Frankensteins Fluch" den Grundstein für eine große Karriere. Lee wurde fortan zum bevorzugten Darsteller der klassischen Monsterrollen: Acht Mal war er Dracula, fünf Mal Dr. Fu Man Chu.