Messalina, die schöne, aber auch grausame Gattin des römischen Kaisers Claudius, will den schwächlichen Imperator entmachten. Ihr Geliebter, Senator Caius Silvius, soll den Thron besteigen. Um dieses Ziel zu erreichen, fingiert die listige Herrscherin einen Orakelspruch, der das nahe Ende ihres Gatten vorhersagt. Ihrem abergläubischen Mann schlägt sie daraufhin vor, eine Scheinehe mit Caius Silvius einzugehen, damit diesen statt Claudius die Todesprophezeiung treffe. Zu spät bemerkt Messalina, dass auch sie nur das Opfer einer Intrige ist ...

Regisseur Carmine Gallone ("Die große Schlacht des Don Camillo", "Hochwürden Don Camillo") drehte in reizvollen Schwarzweiß-Bildern diesen Historienfilm nach dem Buch von Albert Valentin ("Ein Weib wie der Satan") und Nino Vittorio Novarese ("Das Haus Ricordi"). Allerdings bleiben die Darsteller eher blass, und die Geschichte hat neben den üblichen Zutaten wie Intrigen, Gladiatorenkämpfe und Pferderennen nichts vorzuweisen, was sie von vergleichbaren Fünfzigerjahre-Produktionen abheben würde.

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