Nach biblischer Vorlage entstand ein weiterer Jesus-Film in einer Hollywood-Version: Vor dem Hintergrund der Herrschaft Roms über Judäa wird Jesus in ärmlichen Verhältnissen geboren. Als Erwachsener kann er dank seiner Ausstrahlung gar eine neue, volksnahe Sekte gründen. Doch genau das ist den römischen Herrschern und der Priesterschaft ein Dorn im Auge ...

An der Darstellung Christi haben sich den Anfängen des Films immer namhafte Regisseure versucht. George Stevens Monumentalwerk vermittelt neben dem Leben und Leiden Jesu auch ein Bild von den sozialen Verhältnissen in Palästina. Der Schwede Max von Sydow, Star vieler Bergman-Filme, spielt nachdenklich und zurückhaltend Gottes Sohn. George Stevens ("Giganten") fand sein Palästina in der eindrucksvollen Wüsten- und zerklüfteten Berglandschaft der Canon-Staaten Arizona und Utah. Etwas merkwürdig ist es allerdings, wenn ein Westernstar wie John Wayne als römischer Hauptmann die Kreuzigung Jesu überwacht.

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