Ein leicht sarkastischer Titel angesichts einer traurigen Begebenheit: Im Oktober 1998 ruft Johan van der Keuken von Paris aus seinen Arzt in der radiologischen Abteilung des Utrechter Universitätskrankenhauses an und erfährt, dass er nur noch wenige Jahre zu leben hat, da sein Prostatakrebs das Metastasenstadium erreicht hat. Der Schwerkranke plant daraufhin längere Ferien.

Mit seiner Frau Nosh van der Lely bereist van der Keuken mehrere Jahre lang die ganze Welt: Sie hält Mikrofon und Kassettenrekorder, er führt die Kamera. Sie beschließen, die ihnen noch gemeinsam verbleibende kostbare Zeit mit Zusehen und Zuhören zu verbringen. Die Aufnahmen betrachtet der Patient als Chronik seiner Weltsicht, der sein unmittelbar bevorstehender Tod eine Art Notwendigkeit verleiht. Im weiteren Verlauf seines Films - und seines Lebens - wenden sich die Dinge für van der Keuken jedoch zum Besseren: In den Vereinigten Staaten entdeckt er ein Medikament, das seine Überlebenschancen radikal verbessert. Sehen sie ein ausgefallenes Zeitdokument, das einmal mehr von einem Niederländer aufgezeichnet wurde. Johan van der Keuken starb im Januar 2001.