Die 15-jährige Jeanne lebt in Portugal. Denn ihre Eltern mussten als RAF-Aktivisten einst aus Deutschland fliehen. Nun leben sie in ständiger Angst, doch noch enttarnt zu werden. So zieht die Familie ständig von einem Ort zum anderen. Als Jeanne sich in einen netten Jungen verliebt, muss die Familie schon wieder flüchten ...

Trotz einiger wirklich bewegender Momente kann dieses Drama kaum überzeugen. Vieles bleibt unklar oder wird gar nicht thematisiert. Worin bestand genau das Verbrechen der Eltern? Womit bestreiten sie eigentlich ihren Lebensunterhalt?. Dass die Geschichte nicht als Thriller, sondern als Drama aus Sicht der Tochter angelegt ist, ist auch nicht gerade neu. Denn Sidney Lumet hat mit seinem Film "Die Flucht ins Ungewisse" die gleiche Story wesentlich besser erzählt.

Foto: ARD/Degeto/Schramm-Film