Nachdem man einen Tunnel in einen Berg treiben wollte, trat aus der Baustelle ein mysteriöses Gasgemisch aus. Die dadurch verursachte Luftverschmutzung trug die Evakuieriung eines ganzen Dorfes nach sich.

Was niemand ahnte: Im Berg lag ein Atomkraftwerk versteckt, in dem Ende der 1960er Jahre eine Kernschmelze stattfand. Jetzt soll die Psychologin Marta im Tal die drei dort verbliebenen Ingenieure aufsuchen. Alle drei habe eine Gemeinsamkeit: sie werden von einer undefinierbaren Paranoia geplagt. Doch auch Marta hat eine Hirnschädigung, die ihr es nicht möglich macht, Traum, Wunsch und Wirklichkeit auseinanderzuhalten. Da helfen die radioaktiven Dämpfe des Stollens nicht sonderlich - im Gegenteil ...

Dubiose Dubini-Geschichte

Richtig: Genauso verworren wie die Geschichte klingt, ist der ganze Film. Je tiefer die Psychologin in dieser dubiosen Dubini-Geschichte in den Tunnel und die seltsame Anlage dringt, desto weniger passiert. Hier wurde Nichts und Langeweile groß geschrieben, zumal auch die filmische Umsetzung zu wünschen übrig lässt.

So wundert es nicht, dass bei der Premiere des Films auf den Hofer Filmtagen das Publikum gleich scharenweise den Saal verließ. Egal, was die Flüchtlinge danach gemacht haben, es war auf jeden Fall besser, als dieses Werk bis zum Ende zu schauen!