Die gute Regina lässt sich überreden, 75000 Dollar in die Baumwollspinnerei ihrer beiden doch recht abscheulichen Brüder zu investieren. Dazu braucht sie allerdings die Zustimmung ihres herzkranken Ehemanns Horace. Der winkt ab, da er die Brüder hasst wie die Pest. Regina versucht einen neuen Trick: Sie versucht ihre Tochter Alexandra mit ihrem reichen, aber schleimigen Neffen Leo zu verkuppeln. Der wiederum wird von seinem Vater gedrängt, Wertpapiere von Horace zu klauen. Und weil Horace immer noch nicht spurt, wie Regina das will, lässt sie seine Medikamente verschwinden...

Tolle Familienverhältnisse herrschen hier. Wylers böse und sarkastische Abrechnung mit der amerikanischen Familienidylle besticht durch interessante Bilder und eine präzise Entwicklung der Charaktere. Der Film basiert auf einem Theaterstück, doch das stört in diesem Fall nicht. Für die herausragenden Leistungen auf allen Gebieten hagelte es Oscar-Nominierungen (acht an der Zahl), allerdings blieb es dann dabei, denn seinerzeit war "So grün war mein Tal" von John Ford der Gewinner.