Boris Gruschenko, ein bebrillter und meist feiger Kämpfer, soll während des Russland-Feldzugs von Napoleon wegen eines Mordanschlags auf den Imperator hingerichtet werden. In der Zelle trifft er nicht nur den personifizierten Tod, er lässt auch sein Leben noch einmal Revue passieren, erinnert sich an die zahlreichen Liebschaften, unter ihnen auch seine heiß begehrte Cousine Sonja...

Allens Lieblingsthemen von Liebe und Tod - so der Originaltitel - in historischem Gewand. Das Ganze ist ein brillante Mischung aus urkomischem Slapstick und tiefsinnigem Humor ("Man darf sich den Tod nicht als das Ende vorstellen, vielmehr muss man ihn als eine wirksame Möglichkeit betrachten, weniger Geld auszugeben."), wobei Woody Allen hier Motive von Dostojewski, Tolstoi, Ingmar Bergman, Kierkegaard und Marx (Groucho wohl gemerkt) zu pikanter Unterhaltung verwurstet.

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