Südafrika 1879: Ohne Ermächtigung der Regierung in London planen die örtlichen Befehlshaber der Provinz Natal in der britischen Kolonie Südafrika einen Krieg gegen das benachbarte Zulureich. Sie stellen dem Zulu-König ein inakzeptables Ultimatum. Als dieser erwartungsgemäß ablehnt, marschiert ein britisches Expeditionsheer in sein Reich ein. Auf halbem Wege, nach beschwerlichem Marsch und nachdem der überhebliche Lord Chelmsford seine Truppen aufteilte, kommt es am Fuß des Berges Isandhlwana zum Kampf: 4000 britische Soldaten stehen einer fünffachen Übermacht der Zulu entgegen ...

Regisseur Douglas Hickox ("Theater des Grauens", "Brannigan - Ein Mann aus Stahl") inszenierte nach dem Drehbuch von Cy Endfield und Anthony Storey diesen prominent besetzten Mix aus Action, Abenteuer und Drama. "Die erste Offensive" erzählt die Vorgeschichte der Ereignisse, die Autor Cyril Raker Endfield 1963 in seinem Kriegsfilm "Zulu" thematisiert hatte. Zwar hat das Werk von Hickox über das Original hinaus nichts grundsätzlich Neues zu erzählen, doch die guten schauspielerischen Leistungen, die wunderbaren Drehorte sowie die solide Darstellung der britischen Politik, ein Problem zunächst diplomatisch lösen zu wollen, dann aber mit Waffengewalt zuzuschlagen, machen "Die letzte Offensive" zu einem gelungenen Beispiel für die Anpassung historischer Ereignisse (hier die Schlacht bei Isandhlwana von 1879) für filmische Zwecke.