Als Mitte des 17. Jahrhunderts in China die Quing-Dynastie der Mandschu anbricht, sichern die Machthaber ihren Besitz mit brutalsten Mitteln. Vor allem die Landbevölkerung hat unter Massakern zu leiden. Ausschwärmende Kopfgeldjäger des Generals Feng verbreiten Angst und Schrecken. Ein reumütiger Regierungsbeamter will ein Dorf beschützen und bittet im entlegenen Tian-Gebirge den großen Schwertmeister Hui Ming um Hilfe. Eine handvoll tapferer Schwertkämpfer stellen sich auf die Seite der armen Bevölkerung ...

Regisseur Tsui Hark ("Time & Tide") ist hierzulande noch recht unbekannt, gehört in China aber fast schon zu den alten Hasen in Sachen "Martial Arts". Seit seinem Debüt "Die Todesgrotten der Shaolin" von 1979 hat er das ein oder odere Meisterwerk des Genres wie etwa "Meister des Schwertes" geschaffen. So überzeugt auch dieser Film weniger durch die allzu durchsichtige Handlung (Erinnerungen an "Die sieben Samurai" respektive "Die glorreichen Sieben" sind sicherlich gewollt) als durch die brillante Machart. Die atmosphärisch dichten Bilder und die Kampfszenen sind (abgesehen von den unnötigen Brutalitäten) atemberaubend.

Foto: ZDF/Film Workshop Ltd.