Giovanni und Carla Bernaschi können sich mit ihrem Sohn ein durchaus luxuriöses Leben leisten, denn Giovanni hat erfolgreich an der Börse spekuliert. Bei den Ossolas hingegen sieht die Sachlage etwas anders aus. Vater Dino ist zwar ein ambitionierter, aber letztendlich erfolgloser Immobilienmakler, seine Frau Roberta ist mit Zwillingen schwanger - und das kurz vor dem finanziellen Ruin!

Wenn sie sich allerdings in den Hedgefonds der Bernaschis einkaufen könnten, wäre sie ihre Sorgen mit einem Schlag los. Immerhin ist Dinos Tochter aus erster Ehe mit dem Sohn der Bernaschis liiert. Dann allerdings schlägt das Schicksal ausgerechnet an Heiligabend gnadenlos zu ...

Recht lahme Nummer

Was nach einer Vivisektion der Finanzkrise aus Sicht normaler Bürger klingt, entpuppt sich leider als recht lahme Nummer über die alltägliche Gier und Sehnsucht nach dem schnöden Mammon. Die ausgewogene Balance zwischen Komödie und Drama gelingt Regisseur Paolo Virzì dabei leider nur selten.

Das Werk wirkt oft so, als hätte sich Virzì nicht entscheiden können, was er eigentlich wollte. So schiebt er offenbar etwas lustlos seine Protagonisten wie auf dem Reißbrett von einer Klischee-Situation in die nächste. Außer ein paar bittere Lacher bleibt am Ende aber nicht viel hängen. Schade!