Der zehnjährige Bastian, ein typischer Einzelgänger, wird von seinen Mitschülern gehänselt und drangsaliert. Doch ein Märchen wäre kein Märchen, gäbe es nicht eine wundersame Begebenheit. In diesem Fall flüchtet sich Bastan vor den Nachstellungen der Schulkameraden in ein Antiquariat, wo ihn der Beginn eines Buches fasziniert, dessen Titel immer währendes Träumen verspricht: "Die unendliche Geschichte". Unbeobachtet entwendet Bastian das Buch und verliert sich immer mehr in dessen Lektüre. Und plötzlich findet sich Bastian in dem geheimen Land Phantásien wieder ...

Was für ein Erfolg! Als "Die unendliche Geschichte" 1983 in die Kinos kam, standen Kinder, Teenager wie Erwachsene an den Kassen Schlange. So viel Vorschußlorbeeren hatte es für die Eichinger-Produktion gegeben. Und tatsächlich: Die eigens angefertigten überdimensionalen Phantasie-Figuren hätten selbst in Steven Spielbergs Werkstatt nicht besser gelingen können. Der Stoff - kindgerecht von Autor Michael Ende niedergeschrieben - wurde allerdings im Film zu sehr auf Action ausgerichtet, bei manchem kleinen Zuschauer hielten die Nerven nicht stand. Trotz seines moralinen Nachgeschmacks ein sehenswertes Fantasy-Abenteuer.

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