Im finsteren Mittelalter wird während eines grausamen Überfalls auf ein italienisches Dorf ein Edelmann von Halunken ausgeraubt: Er hat ein Dokument bei sich, das ihn als rechtmäßigen Herrscher von Aurocastro, einer Burg im süditalischen Apulien, ausweist. Mit dem gestohlenen Schriftstück machen die Diebe den trotteligen Ritter Brancaleone da Norcia zu seinem Nachfolger und zu ihrem Feldherrn. Mit dem Schwur der ewigen Treue folgen sie ihm auf seinem beschwerlichen Weg in den Süden Italiens. Unterwegs muss der brave Ritter viele Abenteuer überstehen: ob er sich mit anderen Rittern schlägt, einer wildgewordenen pestkranken Frau in die Arme fällt, sich einer seltsamen Pilgergruppe anschließt oder ihm eine Jungfrau anvertraut wird, die er unberührt zu ihrem Bräutigam begleiten muss: Alles endet in einer Katastrophe ...

Mario Monicelli drehte diese derbe und zeitweise recht turbulente Farce in Anlehnung an Miguel de Cervantes "Don Quichote". Trotz einer uneinheitlichen Inszenierung bietet der Film dank hervorragender Darsteller und einem ungeschminkten Blick aufs Mittelalter gute Unterhaltung. Kameramann Carlo DiPalma ging später in die USA und arbeitete dort vor allem mit Woody Allen.