Die Motorradgang um den Anführer "Heavenly Blues" verbreitet mit ihrer ausschweifenden Lebensweise Angst und Schrecken. Als Blues mexikanische Mechaniker verdächtigt, sein Bike geklaut zu haben, verwickelt er sie in eine wüste Schlägerei. Die Polizei greift ein und schließlich nimmt eine wilde Verfolgungsjagd ihren Lauf, bei der "Loser", ein Mitglied der "Hell's Angels", von der Polizei angeschossen wird. Ins Krankenhaus eingeliefert, steht Loser nun eine Anklage bevor - doch er stirbt an seinen Verletzungen. Der Tod seines Freundes verändert Blues ...

Wie in den meisten seiner Filme, zum Beispiel in "G.A.S.S. Oder - Es war notwendig, die Welt zu vernichten, um sie zu retten" (1971) und "Der Trip" (1967) mischt Roger Corman auch hier wieder seine "trashigen Zutaten" zusammen, die aus Sex beziehungsweise Vergewaltigung, viel Drogen und noch mehr Rock-'n'-Roll bestehen. Herausgekommen ist ein reiner Rockerfilm mit Männern und Maschinen. Frauen wie Frank Sinatras Tochter Nany in der Rolle der Freundin von Blues alias Peter Fonda ("Easy Rider") sind schmückendes Beiwerk. "Die wilden Engel" wurde von der Kritik niedergeschrieben, aber vom Publikum gefeiert.

Foto: ARTE F/Taurus Media