Susanne Winter ist Polizeivorsteherin von Zürich und übt ihren Beruf mit großer Beflissenheit aus. Ihr Familienleben leidet entsprechend. Ihr Mann Hans-Peter und sie haben sich entfremdet, und auch zu ihrer Tochter Mo hat sie nicht den besten Draht. Es passt Susanne gar nicht, als Mo verkündet, sie werde ihren Freund Arben Hoti, einen Kosovaren, heiraten. An Hans-Peters Geburtstagsfest kommt es deswegen zu einem heftigen Streit. Wütend verlassen Mo und Arben die Party. In einer Bar wird Arben in eine Schlägerei verwickelt und flieht. Es beginnt eine wilde Verfolgungsjagd durch Zürich, die mit einem schrecklichen Unfall endet: Ein Polizist ist tot und Arben liegt mit einem Kopfschuss im Koma. Um ihre Karriere nicht zu gefährden, verheimlicht Susanne ihre persönliche Beziehung zu dem schwer Verletzten. Erst als sie sich endlich entscheidet, den verwirrenden Angaben zum Unfallhergang nachzugehen, entdeckt sie die schreckliche Wahrheit.

Dieser zähe Mix aus Krimi und Familiendrama quält sich recht bleiern über die Runden. Da ist mal wieder alles reingepackt worden, was einen pseudosozialkritischen Stoff ausmacht: Fremdenfeindlichkeit, ein Generationskonflikt, Medienschelte, Kritik am Polizei-Apparat usw. usf. Aber die Figuren lassen kalt. Auch ein ernstes Thema muss man nicht mit derart perfektionierter Humorlosigkeit erzählen.