In den 70er Jahren war ein abgewracktes Amüsierpier in der Nähe von Santa Monica und Venice (Dogtown) ein exklusives Paradies für Surfer und Rebellen. Im Werkstatt-Laden der Zephyr-Boards von Jeff Ho und Skip Engblom trafen sich viele junge Teens mit Wellen-Ambitionen. In der Zeit wenn nicht gesurft wurde, amüsierten sich die Z-Boys auf dem Asphalt und Beton der Schulhöfe. Mit selbstgebauten Skateboards, die durch die Entwicklung von besseren Plastikrädern neues Tempo erlaubten, versuchten sie dort das Wellenreiten zu simulieren. Neben der kalifornischen Städteplanung spielte auch das Wetter eine entscheidende Rolle. Eine der grössten Trockenperioden der Geschichte führte dazu, dass die Skateboarder die geleerten Pools als ihre akrobatischen Rollbahnen entdeckten. Nach der Del Mar Nationals Meisterschaft 1975 wurde das Zephyr-Team über Nacht zum Vorbild eines bis heute anhaltenden Trends ...

Die Dokumentation über die Anfänge der Skater-Bewegung in den USA wurde auf dem Sundance Filmfestival 2001 für die beste Regie ausgezeichnet und erhielt den Publikumspreis der begeisterten Festivalbesucher. Regisseur Stacy Peralta, einer der original Dogtown Skater, erzählt mit seltenen Originalaufnahmen aus den 70ern und neuem Interview-Material den Urknall einer weltweiten Jugendbewegung. Die alten Legenden des in Dogtown, Kalifornien, gegründeten Zephyr Skateboard Teams von Jay Adams, Tony Alva bis Bob Biniak zeigen, was auf Rollen alles möglich ist. Sean Penn lieh der Dokumentation seine Stimme. Musiker wie Henry Rollins und Jeff Ament von Pearl Jam, die in jungen Jahren von den Z-Boys oder Craig Stecyks Szene-Artikeln inspiriert wurden, kommen zu Wort. Die Hollywood unabhängige Produktion wurde vom Sportschuh- und Bekleidungshersteller Vans mitfinanziert.

Foto: Ottfilm