Eine tote Frau, die Spuren von Misshandlungen trägt, wird im Hamburger Freihafen gefunden. Bei der Überprüfung des Tatorts machen Sabrina und Ellen einen grausigen Fund. In einem Container werden die Leichen von drei jungen schwarzafrikanischen Frauen gefunden, die auf dem Seeweg nach Deutschland geschmuggelt wurden und in dem Container qualvoll erstickt sind. Nur eine Frau, die junge Mayé, hat den Transport überlebt. Doch ein falscher Rettungswagen nimmt die junge Frau mit. Ihr gelingt die Flucht und Sabrina, die den Krankenwagen verfolgt hat, nimmt die traumatisierte Frau vorübergehend bei sich auf. Die angeblichen Rettungssanitäter können fliehen. Sabrina erfährt, dass Mayé auf der Suche nach ihrer kleinen Schwester Yuma ist, deren Leben in Hamburg bedroht wird. Das individuelle Schicksal von Mayé stellt sich nach und nach als Teil eines komplexen Falles von Mädchenhandel und Drogenschmuggel heraus, in dem das LKA schon seit längerem ermittelt. Immer öfter schaltet sich deshalb auch LKA-Mann Weigert ein. Seine schon übertriebene Hilfsbereitschaft bei der Klärung des Falles macht die Kommissarinnen zunehmend stutzig. Schon bald sehen sich Sabrina und Ellen in einer unheilvollen Verflechtung von organisierter Kriminalität, V-Leuten, Politik und einem Sexmarkt, in dem ein Menschenleben nichts bedeutet. Um den Fall zu lösen und das Leben von Mayé zu retten, müssen die Kommissarinnen zu außergewöhnlichen Methoden greifen. Dabei geraten sie selbst in höchste Gefahr.