In einer abgelegenen, gottesfürchtigen irischen Inselgemeinde wird ein Kind ermordet. Psychologin Jane soll die 15-jährige Dorothy Mills verhören, die der Tat beschuldigt wird. In der ersten Sitzung gibt Dorothy noch zu Protokoll, sich an nichts erinnern zu können. Doch dann spricht das weißblonde, unheimliche Mädchen mit veränderter Stimme. Und Jane muss sich fragen, ob Dorothy nur an einer Persönlichkeitsstörung leidet - oder tatsächlich ein Sprachrohr in das Reich der Toten ist, wie die Einheimischen behaupten ...

"Der Exorzist" und "Das Omen" lassen grüßen! In der Tradition dieser Genre-Klassiker setzte Agnès Merlet ("Artemisia - Schule der Sinnlichkeit") ihr zusammen mit Juliette Sales ("Man muss mich nicht lieben", "Zaïna, Königin der Pferde") verfasste Drehbuch in Szene, ohne allerdings je deren Qualität zu erreichen. Wirklich neues hat "Dorothy Mills" nämlich nicht zu erzählen, das Erzähltempo ist verhalten, die Spannung ebenso. Und viel zu schnell weiß man, wohin der Hase läuft. Fans von Hauptdarstellerin Carice van Houten dürften dennoch zufrieden sein, denn die attraktive Niederländerin gibt hier durchaus überzeugend die Psychologin.

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