Im post-apokalyptischen Amerika wohnen die noch lebenden Menschen in sogenannten Mega Citys. Um Gewalt und Verbrechen einzudämmen, werden Judges, Polizist, Richter und Vollstrecker in Personalunion eingesetzt. Judge Dredd gilt als einer der härtesten. Um den Köchen und Dealern einer neuen Superdroge das Handwerk zu legen, sucht Dredd gemeinsam mit der Rekrutin Anderson in einem Wohnblock nach der Drogenbaronin Ma-Ma. Doch der Block wird abgeriegelt und Dredd und Anderson stehen einer ganzen Armee fieser, mordwilliger Handlanger gegenüber. Die Judges wissen sich allerdings zu wehren ...

Zugegeben: ein paar Schauwerte – vor allem die meist sinnfreien Zeitlupenbilder unter Drogeneinfluss – hat dieser Brutalo-Streifen auf den Spuren von Sylvester Stallones "Judge Dredd" schon. Doch die Geschichte entstammt vermutlich einem der schlechteren britischen 24-Seiten-Comics. Denn außer dem Kampf von zwei Aufrichtigen gegen Heerscharen von Bösewichtern bietet das Werk kaum Novitäten. Gesetzesvertreter in der Hand von Schergen hat man etwa in der ersten Hälfte von "The Raid" allemal packender gesehen. Was bleibt: tumbe Action mit ein paar netten Effekten.



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