Pinky ist ein scheues, labiles, aber lebenshungriges Mädchen. Als sie in einer kalifornischen Rehabilitationsklinik Arbeit findet, lernt sie die etwas ältere Millie kennen, eine Modepuppe, die felsenfest daran glaubt, unwiderstehlich zu sein. Pinky bewundert Millie und ist überglücklich, als sie bei der nächsten Gelegenheit zu ihrer neuen Freundin ziehen kann. Der Weg von der Arbeitsstätte zu ihrem Appartement führt die beiden Frauen vorbei an einem verkommenen Western-Freizeitpark, wo Edgar und Willie eine Kneipe betreiben. Während Edgar mit jeder Frau flirtet, die ihm begegnet, hat Willie sich längst in die Welt ihrer bizarren Bilder und ihrer Schwangerschaft zurückgezogen. Zwischen den drei Frauen entwickeln sich sehr unterschiedliche Beziehungen...

Hollywood-Outsider Robert Altman gelang mit dieser Frauengeschichte ein schonungsloses, aber auch deprimierendes Porträt des amerikanischen Kapitalismus, abseits des american way of life. Wenn sich am Ende die drei Frauen zu einer archaischen Gemeinschaft zusammenfinden, dann haben sie ihre Identitäten getauscht und sich von der Männerherrschaft befreit, aber bereits untereinander neue Abhängigkeitsverhältnisse aufgebaut.