Bei uns in Deutschland weniger bekannt, gibt es auf den amerikanischen Highschools klare Rollenverteilungen. Die Footballer sind die beliebten Typen, meist gutaussehend, die sich jedes Mädchen als Freund wünscht. Dann gibt es da noch die reichen, verwöhnten Kids, die aufgrund ihrer vielen Statussymbole viele Freunde haben, und noch einige weitere privilegierte Gruppen. Neu hinzugesellt hat sich jetzt die Position der "DUFF" - Designated Ugly Fat Friend, eine bestimmte hässliche und fette Freundin. In dieses Schema fällt - ohne es zu wissen - auch Bianca (Mae Whitman). Als sie von einem Außenstehenden darauf hingewiesen wird, kündigt sie ihren besten Freundinnen, die angeblich allesamt hübscher und begehrter sind als sie, die Freundschaft. Bianca hat jedoch einen Plan, bald die Kategorie DUFF zu verlassen: Ihr Kumpel Wes (Robbie Amell) soll sie zu einer Schönheit machen, und im Gegenzug bekommt er Nachhilfe von der klugen Schülerin.

Wer bitteschön ist DUFF?

Die Story ist relativ schnell erklärt, und auch das in den 90ern florierende Genre der romantischen Highschool-Komödie birgt nicht wirklich Raum für Überraschungen. Trotzdem hat der Film durchaus Potenzial und weiß mit frischen, unverbrauchten Schauspielern zu gefallen. Auch die Parallelen zu "Eine wie keine" lassen sich verkraften. Was dem Zuschauer aber wirklich nicht in den Kopf will ist, wo Mae Whitman hässlich und fett sein soll und sich den Titel DUFF verdient hat. Wieder einmal folgen die Filmemacher dem Muster, dass Latzhosen und zusammengebundene Haare mit einem hässlichen Entlein gleichzusetzen sind. Vor dem Hintergrund der eigentlich hübschen Hauptdarstellerin fällt es schwer, sich ernsthaft auf den Streifen einzulassen. 


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