Die beiden Freunde Wyatt und Billy verkaufen in Los Angeles eine Portion Rauschgift und können sich vom Erlös endlich ihren Traum erfüllen. Mit schweren Harleys fahren sie quer durchs Land zum Mardi Gras-Karneval nach New Orleans. Auf ihrer Fahrt entdecken sie die verschiedenen Gesichter der großen Städte und der kleinen Orte, machen Erfahrungen in einer Hippiekommune, mit Drogen und Sex. Wegen einer Lappalie landen sie sogar im Gefängnis. Doch der versoffene Anwalts George Hanson paukt sie wieder frei und zu dritt setzen sie ihre Reise fort ...

Wie kaum ein anderer Film traf "Easy Rider", das Regiedebüt von Dennis Hopper, den Nerv einer ganzen Generation. Ein Road-Movie voller Rockmusik, man denke nur an den Song "Born To Be Wild", lakonisch, manchmal auch romantisch, aber auch bitter und aggressiv. Ein Film über die gefährdeten Träume und das rebellische Lebensgefühl der Rock-Generation der Sechzigerjahre, entstanden im Jahr des legendären Woodstock-Konzerts. "Easy Rider" war der offizielle USA-Beitrag beim Filmfestival von Cannes im Jahr 1969. Dennis Hopper erhielt dort den Preis für die beste Erstlingsregie, außerdem wurden Peter Fonda, Dennis Hopper und Terry Southern für das Drehbuch für den Oscar nominiert. Jack Nicholson brachte die Rolle des George Hanson die Oscar-Nominierung für den besten Nebendarsteller. Mit diesem Film gelang ihm der große Durchbruch. "Easy Rider" avancierte 1969 in den USA und später auch in Deutschland zum Kinohit des Jahres und gilt als Vorreiter des unabhängigen Hollywoods der Siebzigerjahre.

Foto: Sony Pictures Home Entertainment