Einmal an den Olympischen Spielen teilnehmen, davon träumt der bebrillte Eddie (Tom Costello Jr.) seit frühester Kindheit. In ihm steckt aber so gar kein sportliches Talent, und deshalb raten ihm sogar seine Eltern von einer Athletenkarriere ab. Für Eddie (jetzt Taron Egerton) kein Grund, seinen Traum zu begraben.

Da 1988 kein Teilnehmer aus Großbritannien an den Winterspielen in Calgary beim Skisprungwettbewerb antritt, sieht der halbblinde Stuckateur seine Chance gekommen. Mit dem abgehalfterten Ex-Profi Bronson Peary (Hugh Jackman) hat er auch endlich einen Coach für seine wahnwitzige Idee gewonnen. Kann dieser aus dem kleinen Mann mit den hochtrabenden Träumen einen Sieger formen?

Halbwahrheiten mit Amüsierchancen

Hinter der Figur des kämpferischen Loser-Helden steckt der gelernte Maurer Michael Edwards, der tatsächlich als "Eddie the Eagle" in die Skisprunggeschichte einging. Regisseur Dexter Fletcher verfährt mit dessen Biografie sehr frei, zum Beispiel hat es den versoffenen Trainer Peary in Wirklichkeit nicht gegeben. Der echte Edwards behauptet sogar, dass nur etwa fünf Prozent des Filmstoffs der Wahrheit entsprächen.

Dem Vergnügen tut dieser Umstand keinen Abbruch, der Film ist in erster Linie eine Sportlerkomödie zum Amüsieren, ausgestattet mit der simplen Message, seine Träume nicht aufzugeben. Die Leistung des Hauptdarstellers wurde besonders von Edwards gelobt: "Er hat meine ganzen Eigenheiten und alles andere genau auf den Punkt hinbekommen."

Sehen Sie hier den Trailer zu "Eddie The Eagle - Alles ist möglich":