In naher Zukunft wird die gesamte Menschheit von einer außeridischen Invasion heimgesucht. Ein Wissenschaftler entdeckt, dass die Aliens offenbar die Zeit beherrschen und ihre Angriffe so lange wiederholen kann, bis sie erfolgreich waren und alles menschlische Leben in Schutt und Asche gelegt haben. Der US-amerikanische Major Bill Cage wollte eigentlich mit einem britischen General die Situation besprechen, sieht sich aber bald komplett degradiert und mit keinerlei Kampferfahrung ohne Vorwarnung in den Einsatz abkommandiert. Das Unterfangen erweist sich als Selbstmordkommando. Doch Cage gelingt es, ein sogenanntes Alpha-Alien zu töten. Er kommt mit dessen blutähnlicher Subastanz in Berührung und wird plötzlich wieder am Morgen des Tages seines Ersteinsatzes wach. Jedes Mal wenn er stirbt, erlebt er den Tag neu. Dies versucht er sich zu eigen zu machen und kann schließlich die erfahrene Kämpferin Rita Vrataski davon überzeugen, das Omega-Wesen der Aliens aufzuspüren, von dem aus möglicherweise alle Kampfhandlungen gelenkt werden. Doch bis dahin ist es ein weiter Weg, auf dem Cage noch etliche Male sein Leben lassen musss ...

Time-Bounce-Geschichten sind nicht unbedingt die Neuerfindung des Kinos und nach Werken wie "Und täglich grüßt das Murmeltier", "12:01" und vor allem "Source Code", fragt man sich, ob eine ähnlich gelagerte Geschichte nun sein muss. Doch Tom Cruise überzeugt hier in der Rolle des dauersterbenden Helden und Regisseur Doug Liman ("Die Bourne Identität") hat nach seinen schwächeren Werken "Mr. and Mrs. Smith" und "Jumper" wieder einmal ein überzeugendes, höchst unterhaltsames Werk abgeliefert. Das Story-Konstrukt scheint zwar simpel, verfügt aber dennoch über eine Menge verzwickter Momente, die innerhalb der Logik der Geschichte aber formidabel funktionieren. Viel Action, eine Prise Humor und starke Tricks lassen den Zuschauer förmlich im Kinosessel kleben und bieten intelligenten Spaß pur!



Foto: Warner