Das Mädchen Francie Nolan lebt mit Eltern und Bruder um das Jahr 1900 in einem Hinterhaus in Brooklyn in äußerst bescheidenen Verhätnissen. Ihr Vater verdient eher schlecht als Recht den Unterhalt für die Familie als singender Kellner. Er träumt vom luxuriösen Leben und ertränkt seine alltäglichen Sorgen im Alkohol. Francie liebt den Vater über alles und so sorgt er dafür, dass das aufgeweckte Mädchen eine bessere Schule besuchen kann. Als nach einem gelungenen Weihnachtsfest der Vater mal wieder auf Sauftour geht, kehrt er nicht zurück...

Bevor Elia Kazan mit dieser bemerkenswerten, fast schon neorealistischen Milieustudie als Filmregisseur debütierte, war er ein gefragter Theatermann. Dieses Hinterhaus-Melodram inszenierte er in nur 73 Tagen und erzählt die Geschichte fast konsequent aus der Sicht des Mädchens. Hauptdarstellerin Peggy Ann Garner und Vater-Darsteller James Dunn wurden für ihre Leitungen jeweils mit einem Oscar belohnt. Obwohl das Brooklyn-Viertel und die Hinterausbauten im Studio nachgebaut wurden, wirken sie enorm echt.

Foto: MC One