Der Athener Lysander liebt die schöne Hermia, doch ihr Vater Egeus hat sich schon einen anderen Gatten für sie ausgeguckt. Also flieht das Liebespaar in den Wald, wo aber auch der Haussegen schiefhängt. Denn Oberon, der König der Elfen, hat sich schwer mit seiner Gattin Titania verkracht. Trickreich mixt sich Oberon eine Zaubertinktur, die bewirkt, dass sich seine Frau untsterblich in den verliebt, den sie nach dem Aufwachen als erstes sieht. Dieses Mittelchen verspricht natürlich auch eine Lösung für das Problem von Lysander und Hermia...

Der legendäre Theaterregisseur Max Reinhardt zählte zwischen 1905 und 1933 zu den besten Shakespeare-Experten an deutschen Bühnen. Nach seiner Emigration in die USA inszenierte er zusammen mit William Dieterle ("Der Glöckner von Notre Dame") diese prachtvoll ausgestattete und mit für damalige Zeiten reizvollen Filmtricks ausgeschmückte Kinoversion der bekannten Shakespeare-Komödie. Dazu darf die berühmt gewordene Musik von Felix Mendelssohn Bartholdy nicht fehlen. Das Stück wurde auch später noch oft verfilmt, zuletzt 1996 von Adrian Noble und Ein Sommernachtstraum unter der Regie von Michael Hoffman ("Tage wie dieser").