Das Leben des erfolgreichen Finanzmanagers und alleinerziehenden Vaters Peter Hofmann gerät aus den Fugen. Er hat Probleme im Job und seine Kinder hassen ihn. Mit ihnen taucht er schließlich in einem kleinen Dorf in Schweden unter. Dort findet er Freunde, Liebe und endlich wieder Zugang zu seinen Kindern ...

Erfolgreicher Manager und alleinerziehender Vater mit Kindern auf der Flucht? Diesen Spagat muss hier der gut spielende Hauptdarsteller Ulrich Noethen vollziehen, der in der deutsch-schwedischen Koproduktion von Marcus Olsson um des einfacheren Lebens willen mal kurz nach Schweden auswandert - wo natürlich alle Bewohner der deutschen Sprache mächtig sind. Sehr grob gerastert ist dieses Drama, das Seelenleben der Protagonisten wird nur oberflächlich dargestellt und die ganze Story strotzt nur so vor Unglaubwürdigkeit. Wäre nicht Noethen, man könnte diese schwache Geschichte getrost vergessen,

Foto: NDR/Jonas Jörneberg