Emanuel Goldfarb wird von der jüdischen Gemeinde gebeten, in Hamburg einer Schulklasse in deren Unterricht Frage und Antwort zu stehen. Doch der Journalist hat dazu eigentlich keine Lust und schreibt einen Brief an den Lehrer. Während des Schreibens führt er sich in einem Monolog Deutschlands Gegenwart vor Augen und kommt zu erstaunlichen Ergebnissen...

Ähnlich wie bereits in "Mein letzter Film" inszenierte Oliver Hirschbiegel einen Monolog, der von Beginn an packt. Dank eines einmal mehr beeindruckenden Ben Becker geht das gesprochene Wort manchmal gar an die Nieren. Ein fesselndes Film-Experiment, bei dem fast jeder Satz ein Hammer ist.

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