Eigentlich ist die Mittzwanzigerin Lou (Emilia Clarke) nicht geeignet für den Job, den man ihr bietet: Sie soll als Pflegerin für den querschnittsgelähmten Will Traynor (Sam Claflin) agieren, der nach einem Unfall an den Rollstuhl gefesselt ist.

Zudem sind die beiden grundverschieden: Lou ist mit dem Leben in ihrem kleinen Heimatort zufrieden, während Will als Banker einst die ganz große Karriere anstrebte und in seiner Freizeit das Abenteuer suchte. Dies sorgt anfangs für Missstimmung, zumal Will sich nicht auf die neue Frau in seinem Leben einlassen will.

Nach und nach freunden die beiden sich trotzdem an, und es entwickelt sich eine zarte Liebe. Dann erfährt Lou jedoch, dass Will ihr ein wichtiges Detail ihrer Anstellung als Pflegerin verschwiegen hat - den Grund, weshalb sie nur für ein halbes Jahr bei ihm sein soll.

Taschentuch-Alarm!

Jojo Moyes landete 2012 einen Hit mit ihrem Roman "Ein ganzes halbes Jahr" und stürmte die Bestsellerlisten. Ein ähnliches Ziel verfolgt nun Regisseurin Thea Sharrock mit der Adaption des Stoffes.

In diesem Fall ist es umso wichtiger, welche Art Zuschauer man ist: Wer sich nicht für tränenreiche Romanzen nach dem üblichen Rezept begeistern kann, wird sich weniger unterhalten lassen können. Wer sich allerdings auf die bittersüße Geschichte um eine Liebe vor einem schweren Schicksal einlassen will und sich auch nicht schämt, im Kino das Taschentuch herauszuholen, kann die Gefühlsachterbahn aus heiteren, romantischen und tragischen Momenten genießen.

Sehen Sie hier den Trailer zu "Ein ganzes halbes Jahr":