Max Skinner ist wohl der eingebildetste Brooker Londons, zumal er oft in wenigen Sekunden Millionen verdient. So kratzt es ihn zunächst nicht sonderlich, als er erfährt, dass er von seinem Onkel dessen heruntergekommenes Weingut in Frankreich erbt. Als er das Gut zwecks baldiger Veräußerung begutachtet, kommen alte Erinnerungen an den liebvollen, väterlichen Onkel hoch. Dann trifft Skinner auch noch auf eine schnippische, aber äußerst attraktive Kellnerin...

Angeblich ein Wunschprojekt von Regisseur und Produzent Ridley Scott (er besitzt selbst ein Weingut in Frankreich), entpuppt sich diese romantische Komödie vom fiesen geldgeilen Kerl, der sich zu einem Gutmensch wandelt als äußerst lahme Nummernrevue ohne Atmosphäre, Sinn oder Verstand. So bleibt man nur der tollen Darstellerriege wegen am Ball. Doch auf Dauer tragen auch die nicht die mehr als vorhersehbare, plakativ und platt inszenierte Story. Dies ist neben "Die Akte Jane" der wohl schlechteste Film des Regisseurs.

Foto: Fox