Seit Jahren kämpft die kleine Rebecca gegen die Leukämie. Dieser Kampf hält die Ehe ihrer Eltern zusammen, steht aber auch zwischen Ellen und Ralph: Ellen meint, ihr Mann setze sich zu wenig gegen die Krankheit ein. Ralph wiederum glaubt, Ellen konzentriere sich zu verbissen nur noch auf Rebeccas Gesundheitszustand. Die Frage, welche Art der Liebe besser für Rebecca ist, ist nicht zu beantworten und steht doch immer zwischen ihnen. Als das Mädchen einen erneuten Rückfall erleidet, sieht der Arzt keine Therapiemöglichkeit mehr. Ellen ist entschlossen, auch die letzte Chance zu nutzen, die in Deutschland nicht erlaubt ist: ein Geschwisterchen zu zeugen, um mit dessen Nabelschnurblut Spendermaterial zur Rettung Rebeccas zu bekommen...

Regisseur Johannes Fabrick zeigte schon in der Vergangenhet mit Filmen wie "Schleudertrauma", "Verbotene Küsse" oder "Und morgen geht die Sonne wieder auf", dass er in der Lage ist, auch komplexe Geschichten einfühlsam und ohne Sensationsgier auf die Mattscheibe zu bannen. Hier inszenierte er mit starken Darstellern eine sensible und deshalb an die Nieren gehende Familientragödie über den schmerzlichen Verlust eines Kindes. Für wohl alle Eltern eine erschreckende Vorstellung!