Alain hat eine hübsche Frau, ein reizendes Kind und einen gut bezahlten Job. Doch genau dieses Leben auf der "sicheren Seite" will er beenden. Auf der Suche nach etwas, was ihn wirklich fordert, kündigt er seinen Job als Videospiel-Tester, geht zum Arbeitsamt und landet bei einem Umschullehrgang zum Baggerfahrer. Alain beginnt mit zehn anderen Männern aus verschiedenen Teilen Frankreichs eine praktische Ausbildung auf dem Lande. Diese Ausbildung entwickelt sich zu einem monatelangen Abenteuer mit Herausforderungen, die aus den alltäglichen Problemen des Zusammenlebens von unterschiedlichen Menschen mit nur scheinbar gleichen Zielen entstehen. Nach einem Kurzurlaub mit seiner Familie scheint Alains Wille, sein Leben zu verändern, geschwächt. Doch die Beziehung zu seinem Kollegen Manu, einem "Kind mit einem Erwachsenengesicht", bringt ihn dazu, sein Leben wirklich zu verändern...

"Wir verändern uns nicht alleine, sondern mit Hilfe eines anderen Menschen oder einer Gruppe", resümiert Regisseurin Emilie Deleuze in einem Interview, und bebildert in "Peau Neuve" diese Einsicht mit einer unspektakulären, aber spannenden Geschichte.