Als der Journalist Julien Rossi im Krankenhaus aufwacht, muss er feststellen, dass er sich weder an den Unfall noch an die letzten 50 Tage seines Lebens erinnert. Doch das ist nicht das einzige Rätsel, vor dem er steht: Wer ist die Frau, die behauptet seine neue Freundin zu sein? Warum hat er seine Stelle bei einer großen Tageszeitung gekündigt? Und warum verhält sich sein bester Freund Lucas Jäger so merkwürdig? Julien beginnt zu recherchieren, nicht ahnend, dass er sich auf gefährliches Terrain begibt ...

Der packend inszenierte und gut gespielte Thriller war eine der letzten Arbeiten des 1944 geborenen französischen Regisseurs, Drehbuchautors und Schauspielers Francis Girod ("Le bon plaisir - Eine politische Liebesaffäre", "Der Rachepakt"), der 2006 an den Folgen einer Herzattacke starb. Girod, der sein Handwerk bei Jean Pierre Mocky und Roger Vadim erlernte und direkt mit seiner ersten Regiearbeit "Trio Infernal" international bekannt wurde, gelang 2005 ein packender Mix aus Thriller, Wirtschaftskrimi und subtiler Charakterstudie nach dem gleichnamigen Roman des Schweizers Martin Suter.

Foto: ZDF/Thierry Jault