In den Sommerferien kommt Anna aus dem Internat nach Hause. Hier soll sie sich durch die Firmung endgültig zu Gott und dem katholischen Glauben bekennen. Doch ihre Weltanschauung gerät ins Wanken, als ihr Vater auszieht und die Mutter Trost bei Pater François sucht. Außerdem ist da noch Pierre, ein Junge, zu dem sich Anna hingezogen fühlt …

Die französische Drehbuchautorin und Kostümdesignerin Katell Quillévéré lieferte mit diesem einfühlsam erzählten Porträt einer Teenagerin ihr Langfilmdebüt ab, das mit dem renommierten Prix Jean-Vigo ausgezeichnet wurde. In einer ihrer ersten Filmrollen versteht es die junge Französin Clara Augarde gekonnt, ihrer Protagonistin Leben einzuhauchen und den unterschwelligen Widerstreit der Gefühle zu verdeutlichen. Als ihre Mutter ist die belgische Sängerin und Schauspielerin Lio alias Wanda Maria Ribeiro Furtado Tavares de Vasconcelos zu sehen, die hierzulande bereits in Filmen wie "Die Zeit der Stille" und "Die letzte Mätresse" - meist als Sängerin - zu sehen war.

Foto: arte F