Zwei neureiche Familien der Oberschicht feiern mit viel Pomp die Hochzeit ihrer Sprößlinge. Aber die Feier steht nicht gerade unter einem guten Stern. Kurz vor dem Eintreffen der Gäste stirbt die Großmutter des einen Familienclans, was verheimlicht wird, um die Stimmung nicht zu verderben. Die ist jedoch ohnehin vorbei, als herauskommt, daß die Schwester der Braut ein Kind von dem frischvermählten Bräutigam erwartet...

Robert Altman, Meister des episodischen Filmerzählens ("The Player", "Short Cuts") inszenierte diese satirische Demontage des amerikanischen Traums, an der nicht weniger 48 Hauptdarsteller mitwirkten. Am Beispiel einer Hochzeit und der darauffolgenden Feierlichkeiten entlarvt er die "geistige Armut" des gehobenen Mittelstandes in Amerika. Er zeichnet die Gesellschaft, wie er sie sieht: getrieben vom Streben nach Glück, gierig, oberflächlich und ohne wahre humane Werte.