Die amerikanische Kinderpsychologin Lauren Graham trifft während eines Besuchs in Prag Jirí Kolmar, einen bekannten tschechischen Dissidenten und Schriftsteller. Die beiden verlieben sich sofort ineinander, ohne zu ahnen, dass sie eine düstere Vergangenheit verbindet. Laurens Großvater stand als Architekt beim Bau des KZ Theresienstadt im Dienst der Nazis, Jirí Vater war einer der Zwangsarbeiter, die für den Aufbau rekrutiert wurden. Zwar überlebte er die folgende Lagerhaft, doch wurden seine beiden Töchter dort ermordet. Auf der Geburtstagsfeier von Jirí Vater erfährt Lauren die grausame Wahrheit über ihre tschechischen Wurzeln: Der alte Mann erkennt auf einem ihrer Familienfotos seinen früheren Peiniger, der nach dem Krieg unter falschem Namen in den USA ein neues Leben begonnen hat. Geschockt will Lauren die Beziehung zu Jirí beenden ...

Das Melodram von Roger L. Simon zeigt, wie die Folgen des Holocausts auch nach Jahrzehnten noch das Schicksal der Kinder von Opfern und Tätern bestimmen, aber auch, wie die Liebe dieses schwere Vermächtnis überwinden kann. Die zum Teil etwas langatmige Lovestory vor der romantischen Kulisse Prags lässt alle Höhen und Tiefen dieses Konflikts durchleben.