Als die 40-jährige Berlinerin Greta ihren Job als Architektin verliert, wird ihr der Boden unter den Füßen weggerissen. Mit aller Kraft versucht sie, dennoch auf den Beinen zu bleiben, jobbt sogar im Callcenter. Als sie auch dort gefeuert wird, nimmt ihre Angst um den Verlust ihres Status mehr und mehr zu. So beginnt die Alleinerziehende zu trinken und driftet mehr und mehr ab ...

Regisseurin Tatjana Turanskyj entwirft hier einen düsteren Alltag, der vielleicht teilweise durchaus realistisch anmutet, in seiner gänzlich Tristesse aber derart zermürbend ist, dass man dafür bestimmt nicht ins Kino gehen sollte. Hier tummeln sich soziale Klischees bis zum Brechreiz. Derlei Sozialrealismus hat man schon zur Genüge gesehen.



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