In der Verwaltungsetage einer Pariser Warenhauskette gibt es betretene Gesichter: Der alte Chef ist tot, was bringt der neue? Früher als erwartet (und unangemeldet) kommt Direktor Malair angerückt und räumt mit dem alten Trott auf. Arbeit gibt es vor allem für Coline, den persönlichen Vertrauten Malairs. Allein Colines Frau Nina lässt sich nicht vom routinierten Charme Malairs einwickeln. Als nämlich ihr Mann eines Abends den Chef bei sich übernachten lassen will, zieht sie kurzentschlossen aus...

Der französische Regisseur Pierre Granier-Deferre (1927-2007) beschreibt in diesem Film nicht die üblichen schon zum Klischee erstarrten technokratischen Innenwelten moderner Unternehmen, sondern erzählt von den Merkwürdigkeiten des Alltags. Das Banale und Gewöhnliche erhält dabei romantische, bisweilen auch kafkaeske Züge. Bei den Berliner Filmfestpielen 1982 bekam Michel Piccoli für die Rolle des Malair den Silbernen Bären, Nathalie Baye wurde mit dem franzözischen Filmpreis César als beste Nebendarstellerin ausgezeichnet.