Nach langer Zeit hinter Gittern, hat es der entlassene Sträfling "Smiler" Grogan sehr eilig, zu den vergrabenen 350000 Dollar zu kommen, die er vor 15 Jahren nach einem Raubüberfall versteckte. Bei dieser Raserei stürzt er mit seinem Wagen einen Abhang hinunter. Als ihm einige andere Autofahrer zu Hilfe eilen, kann Grogan ihnen gerade noch sagen, wo sie nach dem vergrabenen Schatz suchen müssen, bevor er stirbt. Bei den hilfsbereiten Herren handelt es sich um den Präsidenten einer Gesellschaft für essbares Seegras, einen Zahnarzt, zwei Kurzgeschichtenschreiber sowie einen Möbelwagenchauffeur. Kaum hat man von dem vergrabenen Schatz erfahren, bricht bei allen das Dollarfieber aus.

Das Drehbuch zu "Eine total, total verrückte Welt" schrieb William Rose gemeinsam mit Ehefrau Tania. Rose, der auch das Skript zu "Ladykillers" vorgelegt hatte, hätte ein bitterböses Feuerwerk an Gags und Pointen zünden können, wäre da nicht Kramers Zeigefingerchen. So bleibt die reine Schadenfreude leider allzu oft auf der Strecke. Sergio Leone ging das an sich reizvolle Sujet um eine aberwitzige Schatzsuche in seinem Italo-Western "Zwei glorreiche Halunken" ("The Good, the Bad and the Ugly") vier Jahre später etwas anders an. Abgerissene Helden und staubtrockener Humor waren sein Rezept.

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