Ex-Vizepräsident Al Gore gilt als Koryphäe auf dem Gebiet der Klimaforschung. Nachdem er bei den Präsidentschaftswahlen George W. Bush unterlag, gab es für ihn hauptsächlich ein Anliegen: Mit Vorträgen auf die Gefahren einer Klimakatastrophe hinzuweisen. In über 1000 Multimediavorträgen referierte er über den Treibhauseffekt und dessen globale Auswirkungen.

Auch wenn hier der erhobene Zeigefinger manchmal arg hoch ragt und einige Fakten recht plakativ präsentiert werden, ist diese Dokumentation über Gore und seine Klima-Show von Regisseur und Elisabeth Shue-Ehemann Davis Guggenheim ("Tödliche Gerüchte") überaus spannend und informativ. Das Ganze wurde derart didaktisch aufbereitet, dass es durchaus auch in Schulen einsetzbar wäre. Außerdem dienen kurze biografische Hinweise zum besseren Verständnis der Person Al Gore. Das Werk wurde 2007 mit den Oscars als bester Dokumentarfilm und für den besten Filmsong ("I Need to Wake Up" von Melissa Etheridge) ausgezeichnet.

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