Erland arbeitet in der Papierfabrik eines kleinen schwedischen Industrieortes. In seiner Freizeit leitet er eine kirchliche Eheberatung zusammen mit seiner Frau Maj. Doch auf dem Geburtstagsfest seines besten Freundes Sven-Erik wird Erland von einer heftigen Leidenschaft für dessen Ehefrau Karin ergriffen, denen er bald nicht mehr widerstehen kann. Erland entscheidet daraufhin, alle Betroffenen einzuweihen und eine vernünftige Lösung für alle zu finden. Doch ist es überhaupt möglich, zu viert zusammenzuleben?

Dieses witzige wie tragikomische Beziehungsgeflecht setzte Regisseur Jörgen Bergmark ("Kitchen Stories", "Arne Dahl - Falsche Opfer") mit prominenter Besetzung und herausragenden Charakterzeichungen nach einem gelungenen Drehbuch in Szene, das er zusammen mit Jens Jonsson verfasste. Der in Deutschland besonders als Henning Mankells "Kommissar Wallander" bekannt gewordene Mime Rolf Lassgård brilliert als Erland, der zusammen mit Pernilla August als Karin das wohlgeordnete Leben der durchschnittlichen und dabei fast schon universellen Protagonisten gehörig aus dem Gleichgewicht bringt. Ebenso gelungen sind die Auftritte von Claes Ljungmark ("Arne Dahl - Böses Blut", "Håkan Nesser - Das grobmaschige Netz") als Sven-Erik und Stina Ekblad ("Der Kommissar und das Meer - Der Wolf im Schafspelz", "Mankells Wallander - Diebe") als Maj. Regisseur Bergmark wurde für sein Werk mehrfach auf Filmfestivals ausgezeichnet, Ljungmark wurde für seine Rolle des Sven-Erik mit schwedischen Filmpreis "Guldbagge" als bester Schauspieler prämiert.

Foto: Pandora Film/Nils Bergendahl