Der 19-jährige Amateurboxer Marko kommt aus einfachen Verhältnissen, wohnt in einem Duisburger Arbeiterviertel und hofft auf einen gesellschaftlichen Aufstieg durch seinen Sport. Doch immer wieder holt ihn der Alltag ein: die streitenden Eltern - der Vater ist Alkoholiker - und die Probleme der jüngeren Schwester. In der Unterweltgröße Hemsbach findet Marko einen vermeintlichen Protegé ...

Mit dieser Geschichte inszenierte Autor und Regisseur Züli Aladag eine leider nur teilweise gelungene Milieubeschreibung. Die Darsteller (besonders gut: Daniel Brühl) sind allesamt gut, doch quälende Längen mindern das Sehvergnügen sichtlich. Dies war wohl auch der Grund, warum der Film eine Weile auf Eis lag - man handiert noch mit DM-Scheinen - und erst im April 2004 in die Kinos kam.