In der Schweiz werden jedes Jahr Dokumentarfilme zum Thema Sterben produziert. Die emotional aufgeladenen Filme finden oft Anklang beim Publikum und bei der Jury. An Festivals winken ihnen Preise. Die beiden Filmemacher Simon Baumann und Andreas Pfiffner wollten auf diesen Zug aufspringen und setzten es sich in den Kopf, mit einem subtilen Kurzdokumentarfilm einen Achtungserfolg zu landen. Entstanden ist stattdessen ein unterhaltsamer, satirischer Pseudodok oder Mockumentary, der die Strukturen dieser Filme offenlegt und gleichzeitig demontiert. Die Regisseure (beziehungsweise ihre übermotivierten Alter-Egos) scheuen auch nicht davor zurück, in das Geschehen vor der Kamera einzugreifen, die Kamera-unerfahrenen Interviewpartner zu unterbrechen und sie zum Weinen anzuleiten.