Im Kriegsjahr 1942 entscheidet sich im Schwarzwald ein kinderloses Bauernehepaar für die Menschlichkeit. Denn als eines Tages der Jugendliche Albert auf ihrem Hof steht, verstecken sie den Juden vor den Nazis, die ihm bereits auf der Spur sind. Doch das neue Leben zu Dritt hat auch seine Tücken ...

Mit geringem Budget setzte Franziska Schlotterer in ihrem Spielfilmdebüt eine Geschichte um Neid, Sexualität und Misstrauen in schwierigen Zeiten in Szene. Ohne wirkliche Kinoqualitäten ermüdet die kammerspielartige Inszenierung leider schnell, wirken die gezeigten Konflikte zu aufgesetzt und damit zu unglaubwürdig. Hier ist die politische Situation bald ebenso egal, wie sie den Protagonisten zu sein scheint.



Foto: Farbfilm